Mentale Gesundheit

Der Kopf sagt: erledigt. Das Gefühl sagt: noch einmal.

Kontrollieren, waschen, ordnen, grübeln — solche Muster kennt fast jeder. Die Frage ist, wie viel Raum sie einnehmen. Dieses Screening zeigt dir über sechs Bereiche, wo du stehst — als ehrliche Standortbestimmung, nicht als Urteil.

  • Dein persönliches Profil über 6 Bereiche — vom Kontrollieren bis zu belastenden Gedanken
  • Klare Einordnung statt stundenlanger Symptom-Suche im Netz
  • Konkrete erste Schritte — und Orientierung, wann professionelle Unterstützung sinnvoll ist
30
gezielte Fragen
~6 Min.
Testdauer
6 Bereiche
differenziertes Profil
28
Sprachen

Kennst du das?

Zwangstypische Muster beginnen selten dramatisch. Sie wachsen leise — bis sie spürbar Zeit und Energie kosten.

Du weißt, dass der Herd aus ist. Und gehst trotzdem zurück.

Nicht, weil du vergesslich bist — sondern weil das Wissen das Gefühl nicht beruhigt. Also prüfst du noch einmal. Und manchmal noch einmal.

Gedanken, die du dir nicht ausgesucht hast

Ein Bild, ein Satz, ein Was-wäre-wenn — ungebeten und beunruhigend. Und je mehr du sie wegschieben willst, desto lauter kommen sie zurück.

Erst wenn es sich „richtig“ anfühlt, geht es weiter

Zählen, ausrichten, wiederholen, in Gedanken gegensteuern: kleine Rituale, die kurz Erleichterung bringen — und langfristig immer mehr Raum verlangen.

Ist das noch gründlich — oder schon mehr?

Genau diese Unsicherheit lässt viele lange allein damit. Ein strukturiertes Screening ersetzt keine Fachperson — aber es macht aus einem vagen Bauchgefühl ein klares Bild.

Die sechs Bereiche im Überblick

Zwangssymptome haben viele Gesichter. Deshalb messen wir keinen Pauschalwert, sondern sechs Bereiche einzeln — denn Kontrollieren ist etwas anderes als Grübeln, und beides verdient einen eigenen Blick.

Keimbesorgt vs. Unbeschwert

Wie stark Gedanken an Keime und Verunreinigung deinen Alltag begleiten — vom entspannten Händewaschen bis zum Reinigen, das sich nie ganz „fertig“ anfühlt.

Kontrollierend vs. Vertrauend

Herd, Tür, gesendete Nachricht: Wie oft du dich rückversicherst — und ob einmal Nachsehen genügt oder der Zweifel danach sofort wieder anklopft.

Ordnungsstreng vs. Flexibel

Wie viel innere Spannung entsteht, wenn Dinge nicht symmetrisch, sortiert oder „genau richtig“ sind — und wie viel Zeit das Zurechtrücken kostet.

Gedankenbelastet vs. Gelassen

Ungewollte, aufdringliche Gedanken, die sich nicht abschütteln lassen — und wie viel Raum sie in deinem Kopf einnehmen.

Sammelnd vs. Loslassend

Wie schwer es dir fällt, Dinge wegzugeben — und ob Aufbewahren dir Sicherheit gibt oder allmählich Platz, Überblick und Energie nimmt.

Ritualisiert vs. Ungezwungen

Zählen, Wiederholen, innere Formeln: wie stark du auf Rituale zurückgreifst, um unangenehme Gedanken zu entschärfen.

So sieht dein Ergebnis aus

Kein Blindkauf: Sieh dir vorab ein echtes Beispiel-Ergebnis an — mit dem kompletten Profil über alle sechs Bereiche, verständlicher Analyse und konkreten nächsten Schritten. Genau so ein Ergebnis bekommst du auch.

  • Die Ausprägung aller 6 Bereiche als übersichtliche Grafik
  • Analysen mit Alltagsbeispielen — was jedes Muster konkret bedeutet
  • Stärken, Wachstumsfelder und ein priorisierter Aktionsplan
  • Ein 7-Tage-Plan mit machbaren ersten Schritten
Beispiel-Ergebnis öffnen

Öffnet ein echtes, anonymisiertes Beispiel-Ergebnis.

Was du bekommst

Kein nackter Zahlenwert, sondern ein Report, der dir wirklich weiterhilft.

Dein Profil über sechs Bereiche

Wo zwangstypische Muster bei dir ausgeprägt sind und wo du entspannt bist — differenziert statt über einen Kamm geschoren.

Ausführlicher, verständlicher Report

Jeder Bereich einzeln analysiert, mit Alltagsbeispielen und Tipps — plus Kontext-Profile für Arbeit, Beziehungen und den Umgang mit dir selbst.

Priorisierter Aktionsplan

Was zuerst, was danach: konkrete Schritte, ein 7-Tage-Plan und Reflexionsfragen, die dich ins Handeln bringen statt ins Grübeln.

PDF zum Behalten

Dein komplettes Ergebnis als sauber gestaltetes PDF — für dich selbst oder als strukturierte Grundlage für ein Gespräch mit einer Fachperson.

In drei Schritten zu deinem Ergebnis

1

Fragen beantworten

30 Aussagen, 7-stufige Skala, ehrlich statt „richtig“. In ungefähr sechs Minuten bist du durch.

2

Wir werten aus

Wir analysieren dein Antwortmuster über alle sechs Bereiche und erstellen deine persönliche Einordnung — in unter einer Minute.

3

Einordnen und handeln

Du bekommst dein Profil mit Analyse, Alltagsbeispielen und konkreten nächsten Schritten. Erst Klarheit — dann der erste Schritt.

Aufgebaut auf einem etablierten Instrument

Unser Screening folgt dem Konstrukt-Gerüst des OCI-R (Obsessive-Compulsive Inventory-Revised) — einem der international am häufigsten eingesetzten Selbstbeurteilungsinstrumente für Zwangssymptome. Es unterscheidet sechs Symptombereiche: Waschen, Kontrollieren, Ordnen, Zwangsgedanken, Horten und gedankliches Neutralisieren.

30 Aussagen auf einer 7-stufigen Skala — fünf pro Bereich, darunter bewusst gegenläufig formulierte — ergeben ein differenziertes Profil statt einer einzelnen Pauschalzahl. Das ist wichtig, weil Zwangssymptome sehr unterschiedlich aussehen: Wer viel kontrolliert, hat mit Keimen vielleicht überhaupt kein Thema.

Genauso wichtig ist die Grenze: Ein Screening ist eine strukturierte Momentaufnahme, kein Diagnose-Instrument. Ob eine Zwangsstörung vorliegt, kann nur eine qualifizierte Fachperson feststellen. Dein Ergebnis kann dafür eine wertvolle Vorbereitung sein — und die gute Nachricht lautet: Zwangsstörungen gehören zu den gut behandelbaren psychischen Erkrankungen.

Dieses Screening ist ein Selbsttest zur Orientierung und kein Diagnose-Instrument. Es ersetzt keine ärztliche oder psychotherapeutische Abklärung — eine Zwangsstörung kann nur von qualifizierten Fachpersonen diagnostiziert werden. Wenn dich Gedanken oder Rituale stark belasten, hol dir bitte professionelle Unterstützung: Zwangsstörungen sind gut behandelbar.

Häufige Fragen

Etwa 6 Minuten. Die 30 Aussagen sind bewusst klar formuliert — antworte spontan und ehrlich, statt lange zu überlegen. So wird das Ergebnis am aussagekräftigsten.

Das Screening machst du kostenlos und siehst direkt deine Gesamt-Einordnung. Die vollständige Tiefenanalyse mit dem Profil aller sechs Bereiche, ausführlichem Report und Aktionsplan schaltest du mit dem 7-Tage-Zugang für 1,95 € frei — danach 39,95 € alle 4 Wochen, jederzeit kündbar.

Das Screening folgt dem Konstrukt-Gerüst des OCI-R, einem etablierten Selbstbeurteilungsinstrument für Zwangssymptome. Es zeigt dir strukturiert, wie präsent die abgefragten Muster aktuell in deinem Alltag sind — vorausgesetzt, du antwortest ehrlich. Eine ärztliche oder therapeutische Abklärung kann und will es nicht ersetzen.

Nein. Ein hoher Wert bedeutet, dass zwangstypische Muster bei dir aktuell stark ausgeprägt sind — nicht mehr und nicht weniger. Ob tatsächlich eine Zwangsstörung vorliegt, kann nur eine ärztliche oder psychotherapeutische Abklärung zeigen. Ein hoher Wert ist ein guter Anlass, dieses Gespräch zu suchen: Zwangsstörungen sind gut behandelbar — und je früher, desto besser.

Nicht automatisch. Der entscheidende Unterschied ist der Leidensdruck: Ordnung, die dir dient, ist eine Stärke. Regeln, die dich beherrschen und dir Zeit, Ruhe und Freiheit nehmen, sind etwas anderes. Genau diese Grenze beleuchtet das Screening in allen sechs Bereichen.

Ja. Du brauchst für das Screening kein Konto, und dein Ergebnis ist nur über deinen persönlichen Link erreichbar. Gerade bei einem so persönlichen Thema entscheidest allein du, wer es zu sehen bekommt.

Sechs Minuten für ein klares Bild.

Du musst nicht länger rätseln, ob das „noch normal“ ist. Finde heraus, wie präsent zwangstypische Muster bei dir sind — mit ehrlicher Einordnung und einem Plan für den ersten Schritt.

Kostenlos starten · Ohne Konto · ~6 Minuten